Doppelstabmattenzaun vs. WPC: Welcher Sichtschutz passt in den Westerwald?

Ein eigener Garten in Altenkirchen und Westerwald ist ein wunderbarer Rückzugsort – vorausgesetzt, man sitzt nicht auf dem Präsentierteller. Wenn es um die Einfriedung des Grundstücks und den passenden Sichtschutz geht, fallen meist zwei Begriffe: der klassische Doppelstabmattenzaun und moderne WPC-Elemente. Doch welches System ist das richtige für Ihre Bedürfnisse?

Der Doppelstabmattenzaun: Der unangefochtene Preis-Leistungs-Sieger

Wenn man durch die Neubaugebiete rund um Altenkirchen fährt, sieht man ihn fast überall. Der Doppelstabmattenzaun (meist in Anthrazit oder Grün) besteht aus verschweißten Stahldrähten und ist feuerverzinkt.

  • Die Vorteile: Er ist extrem robust, langlebig, pflegefrei und in der Anschaffung sehr kosteneffizient. Zudem lässt er sich problemlos an Hanggrundstücke und Stützmauern anpassen. Wer Sichtschutz benötigt, kann nachträglich blickdichte Kunststoffstreifen in die Maschen einflechten.
  • Die Nachteile: Ohne eingeflochtene Sichtschutzstreifen bietet er keinerlei Privatsphäre. Die Optik ist sehr funktional und kühl. Zudem sollte man die Windlast nicht unterschätzen, wenn der Zaun komplett blickdicht eingeflochten wird.
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WPC-Zaun: Der Premium-Sichtschutz mit Wohnzimmer-Feeling

WPC (Wood-Plastic-Composite) ist ein Verbundwerkstoff aus Holzfasern und Kunststoff. Diese Zäune werden oft als Stecksystem in Aluminiumpfosten gebaut.

  • Die Vorteile: WPC bietet eine sehr edle, warme Optik, die an Holz erinnert – jedoch ohne dass Sie den Zaun jemals streichen oder ölen müssen. Er ist sofort 100% blickdicht und schluckt durch seine massive Bauweise sogar einen Teil des Straßenlärms.
  • Die Nachteile: Die Anschaffungskosten sind deutlich höher als bei einer Doppelstabmatte. Das Material kann sich bei starker Hitze leicht ausdehnen. Das größte Thema ist jedoch das Gewicht und die extreme Windangriffsfläche – hier ist ein stahlhartes Fundament absolute Pflicht.

Achtung bei Herbststürmen im Westerwald!

"Das größte Problem beim Zaunbau ist nicht das Material, sondern das Fundament. Ein geschlossener WPC-Zaun oder ein komplett eingeflochtener Doppelstabmattenzaun wirkt bei Sturm wie ein riesiges Segel. Heimwerker, die ihre Pfosten nur 40 cm tief einbuddeln und mit etwas Schnellbeton fixieren, erleben beim ersten Herbststurm oft ihr blaues Wunder: Der Zaun kippt um. Wir betonieren Punktfundamente immer frostsicher auf 80 cm Tiefe."

– Tobias Wall, Inhaber WallWerk

Die richtige Planung für Ihre Außenanlage

Oft macht eine Kombination aus beiden Systemen am meisten Sinn: Ein hochwertiger WPC-Sichtschutz im direkten Terrassenbereich für maximale Privatsphäre und ein günstigerer Doppelstabmattenzaun für die restliche Einfriedung des Grundstücks.

Als Experten für Zaunbau und professionelle Außenanlagen im Kreis Altenkirchen übernehmen wir Ihr Projekt komplett. Wir prüfen den Untergrund, bohren die Fundamentlöcher mit schwerem Gerät, betonieren die Pfosten statisch sicher ein und montieren den Zaun Ihrer Wahl millimetergenau. Falls Sie gleichzeitig überlegen, Ihre Hofeinfahrt neu zu pflastern, lassen sich diese Galabau-Arbeiten perfekt aus einer Hand kombinieren.

FAQ – Doppelstabmatte & WPC

Was ist günstiger: Ein Doppelstabmattenzaun oder WPC?

Der Doppelstabmattenzaun ist in der Anschaffung deutlich günstiger. Wenn Sie ihn jedoch nachträglich komplett mit Sichtschutzstreifen ausstatten, nähert sich der Preis an. WPC ist ein Premium-Produkt und erfordert zudem oft stärkere Pfosten.

Wie tief muss das Fundament für einen Zaun im Westerwald sein?

Um Frostschäden und ein Schiefstehen des Zauns zu verhindern, betonieren wir die Punktfundamente für die Zaunpfosten im Westerwald standardmäßig 80 Zentimeter tief (frostfreie Gründung).

Verblasst ein WPC-Zaun durch die Sonne?

Ja, in den ersten Monaten verliert WPC (Holz-Kunststoff-Gemisch) durch UV-Strahlung und Witterung etwa 10 bis 15 Prozent seiner ursprünglichen Farbintensität. Danach bleibt der Farbton jedoch über viele Jahre stabil.

TW
Experte für Galabau & Zaunbau

Tobias Wall

Mit WallWerk hat sich Tobias Wall auf langlebige Außenanlagen im Westerwald spezialisiert. Er weiß genau, welche statischen Anforderungen Zäune an windexponierten Lagen haben und sorgt für sturmfeste Fundamente.